Bargeld lacht, Mr. Trump

Gottseidank, so scheint es, dass der neue Standartenträger aus Amerika keinen Wert auf sein deutsches Erbe legt. Wahrscheinlich ist es deswegen, weil seinem Großvater die Rückkehr nach Deutschland verwehrt wurde. Der anhaltende Schriftverkehr des Amerika-Rückkehrers mit den Behörden endete mit folgenden Schriftsatz:“Dem derzeit in Kallstadt befindlichen amerikanischen Bürger Friedrich Trump ist eröffnen zu lassen, dass er längstens bis zum 1. Mai des lfd. Jrs. (1905) das baierische Staatsgebiet zu verlassen, andernfalls aber seine Ausweisung zu gewärtigen habe, nachdem demselben eine weitergehende Berücksichtigung nicht zugewendet werden kann.“  (FAZ vom 21.11.2016). Nun ja, man siehe unerlaubte Immigration. Aber lassen Sie uns von etwas anderen träumen.

Also, wie wäre es wenn der oberste China-mann seinen dicksten container-liner nach Philadelphia schickt mit einem Briefcase von 2.5 Billionen Us-Dollar Schuldscheinen und um Bargeld, verpackt in 20′ Container bittet.  Um Transportkosten zu minimieren könnten ebenfalls die Euro-Dollars zu Bargeld gemacht werden. Und Deutschland könnte höflich nachfragen, ob nicht auch die angeblich vorhandenen 3500 Tonnen Gold, in Dollars natürlich, beigelegt werden könnten. Alle Probleme wären gelöst, Amerika kann nicht mehr importieren, die hardship tragen die Chinesen gerne und auch viele aus meinen Landen haben die „gren gos“ satt. Neuanfang auf allen Ebenen, die goldigen Sachsen werden zu Blech Sachsen, die Fed und ihre Teilhaber gehen Bankrott, was sie auch redlich verdient haben. Und Europa ist hardship gewohnt.

Hoppla, nun bin ich aufgewacht. Glaubt dieser Protz wirklich, dass er die Welt erpressen kann?  Ich glaube es nicht. Sein Wirken ist kurz. Steht ihm, seinen Unternehmungen und Amerika das Wasser bis an die Unterlippe. A stiff upper lip, damit haben die Briten die Welt geblufft. Diese Zeiten sind vorbei, die Tricks bekannt. Die Welt ist erwachsen geworden. Amerika muss aufpassen, dass ihr vorgezeichneter Weg von Supernova zum schwarzen Loch nicht zu früh endet. Was aber auch nicht schade wäre.

 

Engländer, Angelsachsen und der Brexit

Man kann es drehen und wenden wie man will. Alle Brexitiers haben gelogen bis sich die Balken bogen. Haben den lieben Gott bestochen, dass er am 23. Juni eine Sintflut sendete, welche hauptsächlich Alte und Sture zur Urne schreiten liess. Die bequeme, junge Generation blieb zu Hause . Die Umfragen waren sicher, keine Gefahr. Und es fehlten 6 Tage um Sarajewo 102-fach zu jähren.

Mir scheint es sicher, das die Seeräuber, welche heute in Ascot große Hüte tragen, den Trampelkoloss vom Kontinent loswerden wollten. Schon die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des „Großen Krieges“ zeigten die Anzeichen einer Distanz. Der deutsch-schweizer, türkishe und amerikanische Politclown mit russischen Vornamen ist das schlagende Beweis.  Es gibt keine  Anglo-Sachsen mehr. Das Königshaus ist so gut wie deutsch und es wimmelt von deutschen Namen in Great Britain, von denen behauptet wird, sie seien englisch.

Und hier müssen wir unterscheiden. Zwischen Amerikanern und Engländern. Während hyphenated Deutsche in Amerika dem glänzenden Kaiserreich zujubelten, versuchte der jahrhundertalte, konstante Strom von deutschen Einwanderen nach England, englischer als die Engländer zu werden. Tun Sie sich einen Gefallen.  Geben Sie ihren Namen in folgende Website:

http://www.ukcensusonline.com/

Mir fiel dabei der Name eines trauigen Schicksals ein. Ich wollte wissen wie die Sache für „Diesel“ steht. Bestimmt kein alltäglicher Name. In Deutschland 2005 waren 284 Personen im Telefonbuch gelistet.

Erstaunt, ich nicht! Es gibt zwar Engländer, aber keine Angelsachsen mehr. Die Aristokratie ist amerikanisiert, und in den 60-ziger Jahren saugten die Inseln ihre Kolonialsubjekte aus aller Welt auf. Jene, die heutzutage im Fußball, der Leichtathletik den Union Jack schwenken.

Dann erinnerte man sich des Aliens Act von 1905 – Deutsche und Osteuropäer raus. Man wollte keine Paupers. Und wenn man Ohren und Augen öffnet, so stolpert man über Vorurteile gegen Deutsche und Polen – wie 1905.

Das stolze Inselreich will nicht im Schatten der dumpen, zentraleuropäischen Hunnen stehen! Und hier sind wir beim Brexit.

Ein Buch in Büchern

nicht das ich ein Schriftsteller wäre, aber trotzdem habe ich  Zeit aufgewendet und ein Buch, in Sinne des Wortes, geschrieben. Es wurde in der “Trail und Error” Methode verfasst, korrigiert – veröffentlicht- korrigiert. Eigentlich wie heutzutage Probleme angegangen und gelöst werden. Davon könnte ich Hunderte von Beispielen aufzählen, was besser verkniffen wird. Beim Buch aber ist Endeffekt nicht klar, ob nun Trail oder Error als Resultat  heraus kam. Einige wohlwollende Freunde schreiben, gutgemacht. Aber wem kann man heute, in unserer schnelllebigen Zeit, schon glauben.

Also, dass Buch handelt von Ausbruch des 1. Weltkriegs und sieht alles anders! Was mich nicht wundert, war schon immer ein schwieriger Typ. Setze mich, unter vielen anderen,  mit schlafwandelnden Australiern und einem mit Bleisoldaten spielenden,  englischen Aristokraten-zögling auseinander. Auch mit  Radfahrern und Deutschen,  besuche im Geiste Wasserstraßen auf denen ich gesegelt bin, versetze mich in die Zeit wo ich als “Oilfieldhand” im Roten Meer wo mit mir gebohrt und gefunden habe. In spanischer Cervantesart legte ich dann die Lanze ein und ritt gegen die herrschende Meinung, so das im Endeffekt das heraus kam, was ich mein Buch nenne.

Ok, man kann über Stil und Meinung streiten, man kann es verächtlich abtun, man kann es besser wissen – vor allem dann, wenn man Historiker ist.

Jene staatlich bestallten Gegenwartswissenschaftler, welche in der gegenwärtigen Vergangenheit forschen, aber aus mangelnden Zeitverstrich unfähig sind, richtig zu fokussieren.  Ich aber kann aber mit Hilfe der rechten Hand meine Finger der linken Hand zählen und glaube alles was ich aufgetischt habe. Man kann also, wenn man möchte, die Sache abtun. Verächtlich, spöttisch, aber Vorsicht, in allem ist immer ein Krümchen Wahrheit!

Wenn nur das E-Buch nicht wäre! Der E-Büchler kann sich nämlich nicht nur an meinen Ergüssen erfreuen, sondern auch in 17 Büchern blättern und lesen, welche unmittelbar zu Hirschmann´schen Konklusionen führen.

Diese Bücher sind Zeitzeugen und unmittelbar vor, während und nach der Weltkatastrophe geschrieben. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken – english speaking readers needed.  Trotzdem, das glaube ich, hat noch keiner ein “Buch in Büchern”” geschrieben. Daraus folgt, wenn’s vielleicht nach Meinung des verehrten Lesers mit dem Inhalt nichts war, so war doch zumindest in Form etwas besonders, und dem Englischen hat es keinesfalls geschadet.

Wenn nun Einer seine berechtigten Zweifel lindern will, so kann er, wenn er möchte die Website Magnetkurs.com besuchen, dort navigiert er sich zur On-line Library und sieht das Angebot.

 

The War that ended Peace

Da ist mir vollkommen neu!

Das es nämlich Kriege geben soll, welche den Frieden nicht enden.

Genug der Haarspalterei.

Margaret MacMillan muss es schließlich wissen! Als Urenkelin des letzten englischen Kriegspremiers des ersten Weltkrieges standen ihr bestimmt alle Archive offen. Leider war sie beim Tod ihres Großvaters erst 1 Jahr, 3 Monate und 3 Tage alt und konnte deswegen die Wahrheit nicht aus erster Hand erfahren.

Aber sicher hat sie sein Wirken in der Geschichte gesucht und gefunden. Und sehr wahrscheinlich ist ihr Insiderwissen das Angefütterte, jenes, welches ihr Buch (siehe Titel) mit mehr als 850 Zitaten aus mehr als 450 Büchern auf 645 Seiten, mit Leben erfüllt.

Zu meiner großen Freude und Überraschung hat sie auch zwei Männer ausführlich porträtiert, welche in diesem Zusammenhang, nämlich bei der Erkundung der Kriegsursachen, von anderen Geschichtenerzählern übersehen wurden.

 Admiral John „Oilmaniac“ Fisher und den Seemann auf der anderen Seite des Ozeans, welcher es nur bis zum Kapitän zur See brachte, Alfred Thayer Mahan.

Fisher wird, auf Seite 120 wie folgt zitiert:

 “Do you know that there are five keys to the world? The Straits of Dover, the Straits of Gibraltar, the Sues Canal, the Straits of Malacca, the Cape of Good Hope. And every one of those keys we hold“

( Gardiner, Pillars of Society, Seite 57).

 Und der wasserscheue Captian Mahan findet ebenfalls Berücksichtigung. Leider ist nur  sein Erstling von Lady Margaret zitiert „The Influence of Seapower upon History“. Seine theoretischen Erkenntnisse zur praktischen Anwendung veröffentlichte Mahan 1893  im Buch “The Interest of America in Sea Power, Present und Future“. Und erstaunlicherweise ist dieses Buch nicht  im Zitatenschatz oder in der Bücherliste der Enkelin zufinden. Dieses kleine Werk enthält folgende 8 Aufsätze, deren Überschriften schon die Strategie erkennen lassen:

1. The United States, looking Outward

2. Hawaii and our Future Sea Power

3. The Isthmus and Sea Power

4. Possibilities of an Anglo.American Reunion

5. The Future in Relation to American Naval Power

6. Preparedness for Naval War

7. A Twentieth Century Outlook

8. Strategic Features of the Caribbean Sea and the Gulf of Mexico

1906 wurde der pensionierte Kapitän von President Roosevelt zum Admiral befördert.

Bei mir steht die Beförderung noch aus.

Vielleicht deswegen, weil ich den Aufsatz “The Persian Gulf and International Relations”, veröffentlicht 1902 in National Review, übersehen habe. Hier prägt Mahan den so bedeutsamen Begriff “Middle East”. Nichtdestotrotz, hier ist das link zu “Retrospect and Prospect”, wo sie unter Artikel 6 mein Versäumnis ausräumen können.

Warum?

wenn man an der Südflanke eines Vulkans sein Leben absitzt, dass im Umfeld einer Kopie eines Bundesstaates  des „Star Sprinkled Banners“ gleicht, angereichert mit „sabor latino“ kommen einem die seltsamsten Gedanken.

Angefangen hat alles mit einem Fach aus meiner Schulzeit, welches sich im Zeitverstrich zum Hobby entwickelte und über Genealogie,  den Verbleib eines Teils der Familie in der „Neuen Welt“, gelangte ich schließlich zum Selbstverständnis der Deutschamerikaner.

germanhate2 - Copy Schon immer war mir aufgefallen, bei Besuchen in den USA, dienstlich oder privat, wie gestört und verklemmt der Amerikaner, hier so genannt sei weil sich Bewohner jenes Staates, welcher die „Vereinigten Staaten von Amerika“ sein sollen, sich so bezeichnen. Eine Anmaßung, so glaube ich, selbst die „Vereinigten Staaten von Nordamerika“ trifft nicht den Sachverhalt. Und wenn man einen Deutschamerikaner traf, so hat er es, meist verlegen,  abgetan.

Weiter, so will ich berichten, war meine Beobachtung,  dass Deutsche dort zwar ein geduldeter Teil der westlichen Wertegesellschaft sind, aber einen geschichtlich bescheinigten Zug zur Unmenschlichkeit und  Grausamkeit hätten und als Individuen sind sie tölpelhaft und ungeschickt. Ihnen werden Fähigkeiten zugeschrieben, welche effizient, rücksichtlos und roboterhaft sind.

Das alles gipfelte dann in der Frage „warum“?

So entstand im Toshiba Laptop eine Geschichte, welche ich in Anlehnung eines berühmten Bonmots eines noch berühmteren Engländers, welcher vor  rund 92 Jahren – in den 20 Jahren der Zwischenkriegszeit – verschmitzt schrieb „Mastery itself was the Prize of the Venture“, was der Expatriate „Im Risiko zur Macht“ großzügig übersetzte.

So entstand ein Büchlein, dass losgelöst von verifizierten Urteilen,  andere, ebenso mögliche Fakten aufzählt, welche 1914 das Katastrophenjahrhundert eingeleitet haben. Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass alternative Geschichte keinen Markt hat. Deswegen das Angebot: den ersten 15 Interessierten, welche ihre Adresse hinterlassen, würde ich, es trifft mich schwer, eine Gratis Kopie aus Costa Rica zukommen lassen. Ein Weihnachtsgeschenk, sozusagen.

Und noch eine kurze Anmerkung zum Buch: Es verweist auf eine Bildergalerie der Betroffenen. Und enthält 17 kostenlose Links, von denen ich meinen Sermon gezogen habe. Leider fast alle in English. Also, auf geht’s, eine Adresse für 18 Bücher – wenn das kein Geschäft ist.