…und nun ein Wort

zur Tätigkeit als Schriftsteller, Verfasser oder Autor. Ich habe keine Typen gesetzt, habe es aber zusammengefasst und schließlich autorisiert. Und so es ist mir entsprungen und es ist sicher kein Weitsprung. Dieses Buch!

Was will ich sagen?

Diese mediale Welt hat Wissen planiert. Profundes wurde flach und Apps ersetzen das Einmaleins mit dem Ergebnis, dass auch ein half-wit ein Buch schreiben kann. Nicht das ich Talent hätte. Ich habe es aber trotzdem getan. Es ist mein eignes Buch, von Plot, zum Satz und Design, vom Querdenken bis zum Querlesen.

Seit frühester Jugend stecke ich meine Nase in Angelegenheiten, welche nicht unbedingt die Meinen sind. Dabei hat mein spärliches Talent und große Manie einen Zwang entwickelt Geheimnisse, oder schlicht Übersehens und Ausgeklammertes in ein vielleicht papiernes Wolkenkuckucksheim zu transformieren. Diese Tätigkeit des verfassens von Geschriebenem wird auch in einem Sachgebiet verwandt, welches im Sprachgebrauch als „Geschichtswissenschaft“ bezeichnet wird. Und da es keinen Prototyp der Geschichte gibt, resultieren die Geschichten der Anderen auch in Vielfalt, so, wie es einem gefällt! Dieses „gefällt“ erhält seinen Rahmen durch die Nationalität des Verfassers, der übereingekommenen Meinung seiner Experten und der „autorisierten direkten und indirekten Position der herrschenden Klasse“.

Diese einschränkenden Bedingungen spielen in diesem Buch keine Rolle. Es erzählt vielmehr Facetten und Eindrücke meines Lebens als Seemann und Expatriate, welcher mehr als zweidrittel seines Lebens in der Fremde verbrachte und deswegen die Dinge anders sieht. So unterscheidet sich diese multimediale Vorlage von allen seinen Anverwandten. Ob zu Recht entscheidet der unvoreingenommene Interessierte.